Gästebuch

  • Holger schrieb am 29.05.2010 - 18:28 Uhr

    Lieber Herr Drösser,

    haben Sie vielen Dank für Ihr sehr anregendes Buch. Für mich war die Lektüre eine Art der moralischen Unterstützung. Denn auch ich gehöre zu den Spätberufenen. Ich musiziere jetzt seit rund 3 Jahren und möchte auch damit weitermachen. Ich habe zwar bisher noch nicht den Fehler gemacht, zu viel von mir zu erwarten. Dennoch gibt es immer wieder Zeiten in denen es schwer ist, am Ball oder besser am Instrument zu bleiben. Ihr Buch ist insbesondere in Zeiten, in denen es nicht so gut voranging (und von denen gab es reichlich), eine echte Hilfe gewesen.

    Meine musikalische Begabung ist sicher nicht sehr ausgeprägt. Aber manchmal scheint es mir, dass ich einiges dazugelernt habe. So ist es mir jetzt möglich, einfache Melodien mit etwas Probieren nachzuspielen. Das war zu Anfang nicht möglich. Insofern kann ich die generelle Aussage Ihres Buches aus eigener Erfahrung durchaus bestätigen. Was mich dann aber dennoch etwas stutzen liess, ist, dass Ihre Beispiele, die Sie ganz zum Ende Ihres Buches als Indiz für Ihre Thesen beschrieben haben, beide nicht mehr musizieren. Insofern sind diese Beispiele doch eher ungeeignet. Sind Ihnen keine erfolgreichen Beispiele untergekommen.

    Herzliche Grüße

    H.H.

  • Michael Baake schrieb am 05.04.2010 - 17:00 Uhr

    Sehr geehrter Herr Drösser,

    vorab einmal: Vielen Dank für dieses wunderbar geschriebene und erörterte Buch.

    Ich selbst habe erst vor 2,5 Jahren mit dem Musizieren begonnen, da ich mich neben dem Studium ein Wenig ablenken wollte. Ich kann nicht genau erklären, warum mich das Interesse schlagartig packte, ich begann jedoch zu der gegebenen Zeit mit dem Selbstbeibringen vom Schlagzeug-Spiel. Nachdem ein Jahr vergangen war, kaufte ich mir eine günstige E-Gitarre und fing an zu x-beliebigen Musikstücken Soli zu improvisieren. Da ich mir die Instrumente selbst beibringe und keinerlei musiktheoretische Grundlage besaß, brachte mich Ihr Buch auch in dieser Richtung voran.
    Da ich in meiner Freizeit Medizin studiere ;-), hat mich besonders die wissenschaftliche Brückenbildung fasziniert. Der gesamte Themenkomplex "Wisschenschaft und Musik" fasziniert mich immens.
    Zu guter Letzt bedanke ich mich für den Ansporn, den Ihr Buch ausspricht, so kam mir schon oft Zweifel an meinem musikalischen Werdegang und obglich mir bewusst ist, dass es niemals Band-tauglich wird, was ich mir da zusammenklimper, bereitet es mir doch aus irgend einem Grund Freude ;-)
    Die Aussage Ihres Buches "weitermachen, wenn es einem selbst gefällt" gibt mir Ansporn, die Gitarre nicht wieder aufzugeben!

    Vielen Dank dafür und beste Grüße

    Michael

  • Christoph Drösser schrieb am 12.03.2010 - 10:35 Uhr

    Lieber Herr Stöckl,

    danke für das Lob! Und natürlich haben Sie Recht, dass die internationalen Bezeichnungen (a, b, c, d, e ...) logischer sind als die Deutschen. Aber deutsche Musiker reden nun mal so - selbst Jazzer, die von Leadsheets mit englischer Notation spielen, reden von "h-Dur". Deshalb habe ich mich an das gehalten, was die Leute verstehen ... Übrigens wäre ich Ihnen (oder jedem anderen) dankbar für eine Quelle für die Geschichte vom "Abschreibfehler" - das würde ich sofort in meine Stimmt's-Fragensammlung aufnehmen! :-)

    Die Website war in den letzten Wochen manchmal schwer zu erreichen, weil ich zu einem neuen Provider umgezogen bin. Jetzt sollte alles wieder klappen - und der Seitenaufbau viel schneller sein als vorher.

  • Franz Stöckl schrieb am 09.03.2010 - 09:30 Uhr

    Sg. Herr Drösser,

    vorab: bin begeistert von Ihrem Buch ! - Danke dafür !

    2 Sachen liegen mir im Sinne von konstruktiver Kritik am Herzen:

    Auf z.B. Seite 76 bezeichnen Sie das "bb" als "b" und das "b" als "h".
    Diese in unserem Sprachraum sehr verbreitete, jedoch ursprünglich auf einem simplen Abschreibfehler basierende, Bezeichnung führt immer wieder zu Verwirrung.
    Die ursprüngliche Bezeichnung der Töne - beginnend beim a - lautet:
    "a - b - c - d - e - f - g - a"

    Bitte überlegen Sie dies bei einer ggf. geplanten Neuauflage zu berücksichtigen.

    Die homepage www.hast-du-toene.net lässt sich nicht öffnen - was tun ?

    Alles Liebe
    Franz Stöckl

  • Arthur Herzog schrieb am 18.02.2010 - 11:23 Uhr

    Lieber Herr Drössler,
    Gratulation zu Ihrem Buch!
    Ihre sehr anschaulich dargestellte Bedeutung des aktiven Musizierens auch am Beispiel des Chorsingens können wir im Laufe der vielen "Auf und Abs" in den fast 50 Jahren unseres Chorbestehens nur allzugut nachvollziehen und unterstreichen.
    Ein äußerst lesenswertes Werk!
    Arthur Herzog
    http://www.gus-anton-kammerchor-remscheid.de

  • Julia schrieb am 02.11.2009 - 09:21 Uhr

    Ja, das Beispiel ist wirklich besser, danke, aber schon beim zweiten Mal hören hatte ich den gleichen Eindruck wie vorher beschrieben, aber beim ersten Mal konnte ich mir das ganz vorstellen, was gemeint ist

  • Christoph Drösser schrieb am 29.10.2009 - 15:51 Uhr

    Liebe Julia, diese Shepard-Skalen werden tatsächlich so konstruiert, dass man eine Mischung aus (meist) drei Tonleitern mit jeweils einer Oktave Abstand abspielt und die Lautstärke-Level so anpasst, dass die "durchschnittliche" Tonhöhe konstant bleibt. Das ist technisch gar nicht so einfach, weil Lautstärke keine lineare Größe ist, und bei meinem selbstgebastelten Beispiel kann man tatsächlich hören, wie da geschummelt wird. Beispiele aus dem Netz finde ich dagegen ganz überzeugend, etwa dieses klassische hier: http://asa.aip.org/sound/cd/demo27a.au Mein subjektiver Eindruck ist nicht, dass die Skala an irgendeiner Stelle eine Oktave tiefer kippt. Bei mir schleicht sich dagegen langsam ein tieferer Ton ein, der dann irgendwann dominant wird. Trotzdem finde ich jeden Ton gegenüber dem vorhergehenden höher!

  • Julia schrieb am 24.10.2009 - 12:38 Uhr

    Ich lese gerade ihr Buch mit viel Interesse und bin begeistert, wie einfach es Ihnen gelingt die Obertonreihe zu erklären, in dieser verständlichen Form habe ich das bicher noch nicht gefunden! Ich verstehe nur nicht ganz das Problem mit der Shepard-Skala. Ich habe mir ihr Hörbeispiel angehört und auch diverse andere, die im Netz zu finden sind. Ich höre aber kein konmtinuierliches Aufsteigen, sonder immer ein Aufsteigen bis zu einem bestimmten Punkt und dann geht es irgendwann tiefer wieder von vorne los (wie gesagt, das ging mir bei allen Hörbeispielen so) und laut Beschreibung habe ich das aber so verstanden, dass man ständig denkt es geht höher, oder hab ich das nur falsch gelesen? Mit freundlichen Grüßen Julia Milster

  • werner schuler schrieb am 23.10.2009 - 16:37 Uhr

    Ich habe die Buchbesprechung zufällig im swr2 gehört und war sofort begeistert Mein Motto heisst : Jeder Mensch kann singen jeder Mensch kann schwimmen ! Ich hoffe Sie pflichten mir bei . Ich werde mir das Buch kaufen und natürlich wärmstens weiterempfehlen. Vielleicht kommen Sie auch einmal ins Literaturhaus nach München. alles Gute und viel Erfolg ! werner schuler

  • Christoph Drösser schrieb am 18.10.2009 - 21:57 Uhr

    Mach ich gerne! :-)

Nächster Termin

Sa, 04.09.2010 - 20:00 Uhr

"Stimmt's"-Lesung bei der "Langen Nacht des offenen Denkmals"

Stralsund

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